Über mich

Frank im Kinderwagen

Geboren wurde ich am 23. April 1966 in der pfälzischen Kreisstadt Kusel als erstes Kind meiner Eltern.

Meine Mutter Anita hatte bis zu meiner Geburt als Krankenschwester gearbeitet, mein Vater Bernd war zu dieser Zeit noch bei der Bundeswehr Zeitsoldat.

Es folgten dann noch meine beiden Schwestern Carmen und Nicole.

Aufgewachsen bin ich in der Region Saar/Pfalz und habe beide Mentalitäten irgendwie in mir aufgenommen. Ich habe ein freundliches und fröhliches Wesen, bin aber auch ruhig und habe eine geradlinige Vorgehensweise Dinge anzugehen.

Ab meinem 6. Lebensjahr wurde mein Vater Mitarbeiter im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands und begann seine CJD Karriere im Jugenddorf Wolfstein. Ab diesem Zeitpunkt war ich ein Kind des Jugenddorfes und bin es bis heute geblieben.

Am 9. Dezember 1984 wurde ich Mitarbeiter im CJD als FSJler in der Jugenddorf Christophorus Schule Altensteig im Nord-Schwarzwald im dortigen Haus Geschwister Scholl.
Im Laufe meiner Ausbildung war ich in den unterschiedlichsten Aufgaben und Einrichtungen in Berlin, Kirchheim unter Teck, Celle und Lüchow-Dannenberg tätig. Die Ausbildung habe ich 1989 beendet und bin dann bis Mitte 1990 im CJD Wolfsburg tätig gewesen.

Nach 18 Jahren CJD bin ich zur Lebenshilfe Wolfsburg gewechselt und war dort in unterschiedlichen Verantwortungen bis Ende 2000 tätig. Ab 01.01.2001 wurde ich wieder Mitarbeiter im Christlichen Jugenddorfwerk, und zwar im Jugenddorf am Stadtwald in Wolfsburg. Bis zum April 2008 war ich auch hier wieder in verschiedenen Funktionen und Aufgaben aktiv. Gerne denke ich an die Motivationsprojekte rund um die musische Bildung und die von mir verantwortete politische Bildung mit dem Jugenddorfrat zurück. Stolz denke ich natürlich auch auf die Anfangszeit des VfL-Fußballinternats zurück. Hier durfte ich die schwierige Startphase begleiten und Akzente für die Zukunft setzen.

Seit dem Jahr 2006 engagiere ich mich in der Kommunalpolitik. Von 2006 bis zum Jahr 2011 war ich Ortsbürgermeister der Wolfsburger Stadtmitte mit einer Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen.

Von 2008 an war ich als Geschäftsführer des CDU Kreisverbandes Wolfsburg hauptamtlich tätig und seit 2009 zusätzlich als Mitarbeiter im Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Günter Lach. Beides spannende Aufgaben, die aber immer ganz viel mit Menschen zu tun hatten und die einen phasenweise auch extrem forderten.

Trotz manchen wirklich schwierigen Situationen waren beides tolle Aufgaben, denen ich mich mit großem Engagement gewidmet habe. Trotz mancher Widerstände konnte ich hier mit neuen Ideen frischen Wind in die angestaubte Parteiarbeit bringen. Wichtig war und ist mir auch in allen Bereichen immer junge Menschen einzubinden und zu beteiligen, um auch hier selbst von anderen / jüngeren Sichtweisen neu zu lernen, sich und das eigene Tun zu reflektieren und gemeinsam in der Gemeinschaft weiterzukommen. Wir haben deshalb im Laufe der Jahre viele Praktikanten in der CDU Geschäftsstelle gehabt und auch mit Pascal Zollner einen tollen Auszubildenden. Leider ist dies in der aktuellen Verfassung der CDU Wolfsburg nicht mehr der Fall.

Man sollte nie auf die Erfahrungen der älteren Generationen verzichten, man muss aber auch immer durch die Impulse der jüngeren Generationen Neues entwickeln, denn alles andere ist Stillstand.

Die Arbeit als Kreisgeschäftsführer wurde auf unrühmliche Weise durch hintertriebene Initiativen der Kreisvorsitzenden  beendet. Mein zweiter Arbeitsplatz wurde durch das Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017 von selbst aufgelöst.

Heute macht der Kreisverband auf mich einen eher traurigen Eindruck. Stillstand beschreibt wohl die aktuelle Situation am besten.

Der Zufall führte mich währenddessen im Jahr 2017 zur Impulse-Soziale Dienste GbR und nun auch zur einer weiteren Aufgabe als Leiter der EUTB Wolfsburg.  Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung wurde seit 01.09.2018 von mir hauptamtlich aufgebaut. Hier konnte ich im Grunde meinen Grundsatz, dass jeder Mensch seine individuelle Chance zur Gestaltung seines Lebens benötigt, leben und den Menschen Möglichkeiten aufzeigen selbstbestimmt zu entscheiden. Das sollte aus meiner Sicht jedem Menschen möglich sein, leider ist aber unsere Gesellschaft noch nicht in allen Bereichen wirklich so weit.

Die Arbeit bei der Impulse-Soziale Dienste GbR ist für mich eine ebenso tolle Aufgabe. Hier kann ich, neben den Betreuungsaufgaben, neue Ideen entwickeln und meine Kreativität ausleben.

Die Arbeit mit und für Menschen begeistert mich immer aufs neue und deshalb ist mir mein ehrenamtliches Engagement ein ebenso wichtiges Anliegen.

Ich mache nur noch die Dinge, die mir Spaß und Freude bereiten. Alles andere wird mir keinen Anteil meiner Lebenszeit mehr stehlen.

Das berufliche Engagement in der EUTB Wolfsburg habe ich im Juni 2019 beendet, um mich beruflich stärker der Impulse-Soziale Dienste GbR zu widmen und gleichzeitig mein ehrenamtliches Engagement im Behindertenbeirat Wolfsburg e.V. etwas stärker auszubauen. Leider kam es im Behindertenbeirat ein wenig anders und ich habe ab 01.06.2019 die Funktion des Vorsitzenden dort übernommen. Manchmal ergeben sich Situationen in denen man für eine Sache, die einem wichtig ist, auch die notwendige Verantwortung übernehmen muss.

Mit der Impulse-Soziale Dienste GbR sind wir nun von der Heinrich-Heine-Str. in das neue Wohnquartier Hellwinkel-Terrassen umgezogen.

Die Entwicklung eines fachlich und menschlich passenden Teams sind mir hier neben der Entwicklung neuer Angebote ein besonderes Anliegen. Im Laufe der vergangenen zwei Jahre habe ich tolle Kolleginnen und Kollegen kennenlernen dürfen und freue mich auf spannende Aufgaben.