CDU und SPD wollen Babybesuche und Spielmobil behalten

Wolfsburg Der Babybesuchsdienst und das Spielmobil sollen weiterhin bestehen bleiben, fordern die Mitglieder der SPD- und der CDU-Ratsfraktion und beantragen, diese Einsparvorschläge aus dem Vorschlagspaket der Verwaltung im Bereich Jugend nicht zu übernehmen.

„Der Babybesuchsdienst ist ein wichtiger Baustein in der Präventionsarbeit und der Verhinderung von Kindeswohl-Gefährdungen in Wolfsburg“, erklärt Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender Falko Mohrs (SPD). Die errechneten Einsparungen in Höhe von 13.000 Euro hätten perspektivisch gesehen sozial negative Auswirkungen und würden Folgekosten für die Stadt auslösen, sagt Mohrs in der Mitteilung.

Im Rahmen der Spielraumkommission sollen die Anzahl und das Profil der Spielplätze in Wolfsburg in enger Abstimmung zwischen den Geschäftsbereichen Jugend und Grün sowie den Ratsfraktionen, Ortsräten und Elternvertretern diskutiert werden. Hierzu zählt das Spielmobil. Eine Einsparung in Höhe von 38.500 Euro wird daher nicht befürwortet. Vielmehr soll das Spielmobil neu konzipiert und als Bestandteil der Spielraumkommission gedacht werden“, sagt Frank Roth, stellvertretender Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender (CDU).

Als Kompensation soll laut SPD und CDU die Kündigung der Räume des Kinder- und Jugendbüros in der Schillerstraße und den damit einhergehenden Umzug des Büros in die Räume der Jugendförderung in der Seilerstraße dienen.