Die CDU Wolfsburg hat einen neuen Vorstand gewählt

Eine gute Mischung aus alt und jung führt nun den Kreisverband.

Seitdem die ehemalige Kreisvorsitzende mit ihrem engen Kreis mich zum einen doch ein wenig unwürdig als Kreisgeschäftsführer gefeuert hat und mich dann auf verschiedenen Parteiveranstaltungen von Gliederungen versucht wurde mich ziemlich schlecht aussehen zu lassen habe ich mich innerhalb der Partei zurückgehalten. Als „Persona non grata“ habe ich mich auch nicht mehr wirklich wohl gefühlt. Gleichzeitig habe ich natürlich mit dem Weg über die Öffentlichkeit meine Meinung gesagt. Das war dann natürlich nicht gewünscht, immer ehrlich, aber auch nicht immer hilfreich. Aber nun gut, manchmal muss einfach das gemacht werden was gemacht werden muss.

Aber zurück zum Thema:

Ich war als Mitglied der CDU natürlich auch zum Kreisparteitag eingeladen, aber war durch einen anderen langfristigen Termin des CDA Landesvorstandes in Hannover schon gebunden. Das ein Vorstandsmitglied sich aus einer Funktion schon früher zurückzieht ist im Grunde ein normaler Vorgang. Das aber kompletter Vorstand dies ohne Ankündigung tut, im Grunde ohne Not und ohne einen besonderen Grund ist schon ein wenig irritierend. Man wird sich aber schon etwas dabei gedacht haben und im Grunde gab es ja auch weitere Veränderungen und Rückzüge aus dem Kreisvorstand.

Das also die Kreisvorsitzende ihr Amt abgab, war dann wohl nicht der einzige Grund für die vorgezogene Neuwahl eines kompletten Vorstandes.

Die Kreisvorsitzende hat die Partei rund zwei Jahrzehnte geführt und das aus meiner Sicht erfolgreich. In ihre Zeit fällt die „Schnellecke-Ära“ die für die Partei und die gesamte Stadt trotz widriger Umstände eine erfolgreiche Zeit gewesen ist. Die Erfolge der letzten Jahre beruhen auf den Dingen, die man Ende der 90iger Jahre schon auf den Weg gebracht hatte.

Der Kreisvorsitzenden kann man die Phase von 2010 mit der Stadtwerkekrise nicht zum Vorwurf machen, bestenfalls vielleicht den Umgang mit Situationen oder Aussagen usw. Das lässt sich im Nachgang aber immer leicht behaupten. Sie hat das Schiff aber gut durch die Wellen geführt.

Die Kreisvorsitzende hat mich 2006 sehr herzlich in die Partei aufgenommen und auch 2008 zum Kreisgeschäftsführer gemacht. Die ersten beiden Jahre waren schwierig und man hat auch sehr eng und gemeinsam daran gearbeitet eine gute Basis für die Parteiarbeit zu legen. Das ist auch gemeinsam gelungen. Ich kann mich deshalb auch nur für die gemeinsame Zeit bedanken, nicht aber für manches andere was sich dann später ergab. Das hatte niemand verdient.

Der Blick geht jetzt aber nach vorne und ich hoffe, dass sich die Zusammenarbeit wieder entwickeln kann und man wieder gemeinsam politische Ziele ins Auge fasst. Das wäre mein Wunsch.